Macht Geld wirklich glücklich? 2026 zählen für viele andere Werte

Wer sich früher fragte, welcher Maßstab für Erfolg gelten kann, dachte schnell an den eigenen Kontostand, an Geld und vielleicht auch an Aktien. Ein hohes Einkommen, ein entsprechender Besitz und andere Statussymbole galten als Zeichen dafür, dass es eine Person geschafft hatte. Im Jahr 2026 gehen die Meinungen hierzu jedoch mehr und mehr auseinander.

Klar: Die finanzielle Sicherheit ist nach wie vor ein wichtiges Fundament. Gleichzeitig hat sich aber auch das Verständnis von Glück verändert. Das bewirkt, dass mittlerweile auch Werte in den Fokus rücken, die sich nicht messen oder bewerten lassen: Glück, Gesundheit und persönliche Freiheit.

Die folgenden Abschnitte setzen sich mit der Überlegung auseinander, was im Jahr 2026 als erstrebenswert gilt.

Geld kann ein Sicherheitsfaktor sein, ist aber keine Garantie

Es gibt verschiedene Untersuchungen, die gezeigt haben, dass Geld bis zu einem gewissen Grad dafür sorgen kann, dass sich Menschen besser fühlen. Wer zum Beispiel einen Blick auf die Gewinnabfrage Österreich wirft und sieht, dass er einen höheren Betrag gewonnen hat, und sich keine Sorgen um Miete, Lebensmittel und medizinische Versorgung machen muss, fühlt sich in der Regel auch weniger gestresst.

Denn: Finanzielle Stabilität schafft die Basis für Planungssicherheit und reduziert bei vielen Menschen existenzielle Ängste.

Interessant ist allerdings auch, dass das subjektive Glücksempfinden oft ab einer bestimmten Einkommensgrenze wieder abnimmt. In diesem Fall sorgt der Kauf einer Luxusuhr oder -tasche vielleicht kurzzeitig für Freude. Diese weicht aber dann meist schnell dem Gewohnheitseffekt. Alles, was für andere „extrem beeindruckend“ ist, ist für diejenigen, die es sich leisten können, dann schnell normal geworden.

Und das bedeutet wiederrum, dass es falsch wäre, Glück mit Kaufkraft gleichzusetzen.

Zeit (auch miteinander) rückt 2026 wieder in den Fokus

Viele dürften sich im Jahr 2026 einig darüber sein, dass Zeit eine der wertvollsten Ressourcen überhaupt ist. Unter anderem haben zum Beispiel flexible Arbeitsmodelle, Remote Work-Optionen und der Wunsch nach einer ausgeglichenen Work-Life Balance dafür gesorgt, dass die Möglichkeiten, seinen Alltag individuell zu gestalten, wieder mehr in den Fokus gerückt sind. Und genau diese Gestaltungsmöglichkeiten können dann genutzt werden, um zum Beispiel Quality Time im Garten zu verbringen, gemeinsam zu basteln oder ein anderes, spannendes Hobby zu entdecken.

Und auch Unternehmen, die sich gern als attraktive Arbeitgeber präsentieren möchten, reagieren mittlerweile auf diese Entwicklungen, indem sie zum Beispiel die Vier-Tage-Woche oder Sabbatical-Optionen einführen.

Immer wieder zeigt sich, dass Wohlstand mittlerweile vor allem mit Selbstbestimmung verbunden wird und der reine Vermögensaufbau eine eher sekundäre Rolle einnimmt.

Gesundheit als Voraussetzung für Lebensqualität

Auch gesundheitliche Aspekte haben im Laufe der letzten Jahre vermehrt an Bedeutung gewonnen – sowohl in physischer als auch in psychischer Hinsicht. So beschäftigen sich mittlerweile immer mehr Menschen mit Themen wie Bewegung, Ernährung und Prävention,… mal mehr, mal weniger intensiv, aber durchaus oft sehr interessiert.

Und genau an dieser Stelle kommt einmal mehr das Thema „Geld“ ins Spiel. Es gibt nämlich durchaus zahlreiche Personen, die dazu bereit sind, einen Teil ihres Ersparten in ihre Fitness und/ oder ihre mentale Stabilität zu investieren. Die innere Balance, die es für das so oft zitierte Lebensglück braucht, ist für etliche Menschen deutlich relevanter als es noch vor einigen Jahren der Fall war.

Eine wichtige Frage: Worin liegt der Sinn des Lebens?

Hierbei handelt es sich um einen weiteren Trend des Jahres 2026. Es geht darum, verstärkt nach dem Sinn zu suchen und das, was teilweise als „gegeben“ galt, zu hinterfragen. Vor allem die jüngere Generation gilt hier oft als Vorreiter. Wer zum Beispiel ab dem Jahr 2000 geboren wurde, befindet sich häufig nicht auf der Suche nach einer Tätigkeit, die finanziell gewinnbringend, sondern stattdessen emotional erfüllend ist. Auch Nachhaltigkeit, soziale Verantwortung und ethisches Handeln werden in diesem Zusammenhang relevant. Daher gelten auch Arbeitgeber als attraktiv, die ökologische und soziale Werte authentisch vertreten… selbst dann, wenn sie vielleicht nicht die höchsten Gehälter zahlen.

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